Lob(en) über den Klee

Wala „Glücks“-Pflanze des Monats: Rotklee

Foto: Wala Arzneimittel GmbH

29.12.2015

Kleines Glück, große Wirkung

Rotklee kennen wir als Glücksklee. Er kann aber viel mehr. Reich an Isoflavonen – Östrogen-ähnlichen Substanzen – hilft er der Haut bei vorzeitigen Alterserscheinungen. Zum Beispiel in der Dr. Hauschka Regenerationspflege.

Durch seine Gerbstoffe hilft Rotklee - auch als Honig oder Wiesenklee bekannt - gegen Schleimhautentzündungen verschiedenster Art, zum Beispiel innerlich bei Durchfall. In Form von Umschlägen fördert er die Wundheilung. Die Volksmedizin nutzt Rotkleetee gegen Husten. Rotklee ist zudem besonders reich an Isoflavonen - Substanzen, die den Östrogenen sehr ähnlich sind und deshalb auch als Phytoöstrogene bezeichnet werden. Die Haut unterstützen sie bei vorzeitigen Alterserscheinungen. Innerlich helfen isoflavonreiche Rotkleeextrakte bei Wechseljahrsbeschwerden, und das bei sehr guter Verträglichkeit.

Klee als Glücksbringer? Weniger als Futterpflanze oder heilkräftiges Kraut ist uns der Klee vertraut. Vielmehr ist es der Glücksklee mit seinen vier Blättern, der besonders zur Jahreswende weite Verbreitung findet. Dabei erliegen wir heutzutage zwei Irrtümern. Die vier Blätter sind eigentlich eines, das aber viergliedrig unterteilt ist. Zweitens ist der in vielen Geschäften verkaufte Glücksklee ein Sauerklee (Oxalis tetraphylla) und damit überhaupt nicht mit unserem Klee verwandt, der traditionell eigentlich der Glücksbringer ist.

Zurück geht dieser alte Glaube auf die Zeit der Kelten, wenn man außer Acht lässt, dass bereits Eva bei der Vertreibung aus dem Paradies einen vierblättrigen Klee zur Erinnerung an die glücklichen Tage mitgenommen haben soll. Den Kelten galt der Göttinnen-geweihte Klee als Glückssymbol und Talisman gegen böse Geister, der Zauber abwehren konnte oder hellseherische Fähigkeiten verlieh. Unendlich viele Geschichten aus dem Volksglauben ließen sich ergänzen, von vierblättrigem Klee, der Reisende vor Unglück schützt, Geistliche während der Predigt durcheinander bringt, den Träger befähigt, Hexen zu erkennen, oder die baldige Verheiratung nach sich zieht. Was dazu führt, dass mancher Klee viergeteilte Blätter trägt, ist übrigens bis heute nicht eindeutig geklärt. Wahrscheinlich liegt eine genetische Mutation zugrunde, eventuell verbunden mit Umweltfaktoren als Auslöser. Bisweilen findet man sogar noch stärker gegliederte Kleeblätter, die natürlich ebenfalls unterschiedliche Bedeutungen haben.

Die Pflanze bei Wala: Für das „Regeneration Tag und Nachtserum“, die „Regeneration Tagescreme“, „Regeneration Hals und Dekolletécreme“, „Regeneration Augencreme“ und „Regeneration Körperbalsam“ verarbeiten Wala-Mitarbeiter Rotklee aus kontrolliert-biologischem Anbau. Sieben Tage lang darf der Ansatz in großen Steinzeugtöpfen reifen. Morgens und abends rühren die Mitarbeiter die entstehende Essenz kräftig um und lassen dabei Licht an die ansonsten dunkel stehende Flüssigkeit. Ein rhythmisches Verfahren, das die Polaritäten der Natur in die Essenz einfließen lässt.