24.11.2004

Laserbehandlungen in Kosmetikinstituten und podologischen Praxen: Hintergründe und Einsatzmöglichkeiten

Fotoquelle: Laserinstitut Burg Arras
In den letzten Jahren hat der Einsatz moderner Lasersysteme die Möglichkeit eröffnet, die Hautalterung rückgängig zu machen. Lasergeräte stehen in der ästhetischen Medizin mittlerweile für fast jedes Hautproblem zur Verfügung. Altersflecken, Oberlippenfältchen, sonnenlichtgeschädigte Haut, Damenbart und erweiterte Äderchen können heute problemlos mit Hilfe ausgereifter Lasertechnik entfernt werden. Der seit Jahren in den USA angewandten Methode des Laser-Peelings, des sogenannten Laser-Skin-Resurfacings und des Subsurfacings, unterziehen sich jetzt auch in Deutschland immer mehr Kunden.

Bereits 1917 beschrieb Albert Einstein das theoretische Grundprinzip des Lasers (Abkürzung von "Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation" - zu deutsch: Lichtverstärkung durch stimulierte Emission von Strahlung). Im Gegensatz zu herkömmlichen Lichtquellen wie Glühlampen oder Sonnenlicht handelt es sich beim Laserstrahl um stark gebündeltes Licht einer einzigen Wellenlänge. Daher können gezielt krankhafte oder störende Veränderungen behandelt werden, ohne das umgebende Gewebe zu beschädigen. Die unterschiedliche Lichtwellencharakteristik in Verbindung mit einer spezifischen Pulsung des Lichtes spezialisiert jeden Laser für einen gezielten Anwendungsbereich. Man unterscheidet zwei Kategorien von Lasern: Powerlaser mit hoher Energie (Leistung von 101 bis 106 W/cm2), die vorrangig in der Medizin eingesetzt werden, und Soft- oder Low-Level-Laser (Energieleistung bis zu 100 mW/cm2), die vor allem in der Kosmetik und in der Fußpflege angewendet werden.

Ein breites Anwendungsgebiet haben Laser inzwischen in der fast narbenfreien und relativ risikoarmen Therapie zahlreicher Hautveränderungen und kosmetischer Probleme. Oft erfolgen Laserbehandlungen in nur einer einzigen Sitzung (z.B. bei Falten und Akne). Bei sehr starker Ausprägung kann auch eine Nachbehandlung notwendig sein. Ähnliches gilt für sehr feine Gefäße im Gesicht und an den Beinen. Handelt es sich um dickere, bis zu 1 mm große Gefäße, können bis zu drei Behandlungen erforderlich sein. Entgegen der weitverbreiteten Meinung ist eine Laserbehandlung übrigens keineswegs schmerzlos. In einigen Fällen ist deshalb eine örtliche Betäubung notwendig.
Die Kosten für eine Laserbehandlung sind abhängig von der Art und Größe der Hautveränderung und den verwendeten Lasertypen und werden in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.

Quelle: medkom; www.arras.de