Lack mit Warnfaktor

Undercover colors

Fotoquelle: www.welt.de

02.03.2015

Nagellack soll K.o.-Tropfen erkennen

Ein kurzer, unachtsamer Moment in der Diskothek oder Kneipe genügt und schon sind K.O.-Tropfen im Getränk. Frauen werden regelmäßig vor den geschmacksneutralen Drogen gewarnt, dennoch fallen sie dieser Droge immer wieder zum Opfer. Vier Studenten aus den USA sollen letztes Jahr die Lösung entwickelt haben - durch einen Nagellack, der Hinweise gibt, ob sich im Getränk KO-Tropfen befinden: Denn bei Kontakt mit KO-Tropfen wie Rohypnol, GHB oder Xanax verfärbt sich der Lack.

Das funktioniere ganz einfach, so die jungen Forscher: Die lackierten Finger kurz ins Glas tauchen und umrühren. Ist das Getränk frei von Drogen, passiert nichts. Befinden sich jedoch KO-Tropfen im Glas, verfärbt sich der Nagellack gut sichtbar.

Mit dieser Erfindung wollen die Studenten aus den USA Frauen künftig davor schützen, KO-Tropfen zum Opfer zu fallen. Einen Nachwuchswettbewerb für Erfinder haben sie mit ihrer Idee bereits gewonnen. Zu kaufen gibt es den Nagellack, der sich 'Undercover Colors' nennt, allerdings noch nicht. Dabei wären viele Frauen sicherlich sehr dankbar, eine solch hilfreiche Erfindung künftig bei sich zu tragen.

Mediziner allerdings warnen davor, sich mit dem Nagellack zu sicher zu fühlen. Denn bislang warnt er nicht vor allen gefährlichen Substanzen, die Partygänger möglicherweise unbeobachtet in Gläser füllen könnten. Aber eine gute und ausbaufähige Idee ist der „Warnlack“ allemal. (Quellen: www.welt.de / www.frauenzimmer.de)