12.06.2007

Kampf den Krampfadern

Foto: Arrien Verlag, ISBN-10: 3980899004
Die Beinvenen lassen das Blut aufwärts zum Herzen fließen - diese Meisterleistung der Natur hat aber ihre Grenzen: bei neun von zehn Menschen sind Verschleißerscheinungen an den Venen feststellbar. Das habe die "Bonner Venenstudie" der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie ergeben. In vielen Fällen bleibt es allerdings bei leichten Krampfadern oder "Besenreisern"; das sind fadendünne, blauviolette Minikrampfadern in der obersten Hautschicht, die selbst keinen Krankheitswert haben, aber auf eine bestehende Venenschwäche hinweisen können.

Fast 28 Prozent der Untersuchten der Bonner Venenstudie hatten deutliche Krampfadern. Davon entsteht bei etwa der Hälfte schon eine Wassereinlagerung (Ödem), weil sich das Blut in den Beinen staut. Dann kann das anfangs eher kosmetische Problem zur gesundheitlichen Gefährdung werden. Ekzemartige Hautschäden und offene Beine sind die Folge. Krampfadern sind also durchaus ein Grund, sich beim Gefäßspezialisten untersuchen zu lassen - am besten, bevor sie schmerzen. (Quelle: NetDoktor)

Literaturangaben zum Foto: Mendoza/Berger: „Krampfadern. So werden sie behandelt – so können Sie vorbeugen“, Arrien Verlag, ISBN-10: 3980899004, Euro 12,95