12.05.2014

Zartgefühl Manufaktur „Zitronen- und Orangen-Seifen“

K(l)eine Seifen-Oper

Foto: Manufaktur Zartgefühl

Foto: Manufaktur Zartgefühl

Kleine Seifenkunde: Der Geruch ungewaschener Körper durchzog im Mittelalter alle Gebäude, und selbst die Mönche von Cluny, dem am besten ausgestatteten Kloster Europas, badeten nur vor Ostern und Weihnachten. Dem größten Teil der Menschen im Mittelalter war Seife zwar ein bekannter Artikel, allerdings weniger zur Körperreinigung, sondern vielmehr zum Waschen von Kleidung und zum Reinigen des Haushaltes. Parfümierte Seifen waren im Orient jedoch schon seit einigen hundert Jahren im Gebrauch und wurden vermutlich durch die heimkehrenden Kreuzfahrer mit nach Europa gebracht, wo sich die Seife zur Körperreinigung allmählich durchsetzte.

Venezianische Kaufleute haben die Seife erworben und anscheinend schon damals damit Handel getrieben. Im Hoch- und Spätmittelalter entwickelten sich einige Zentren der europäischen Seifenproduktion, vor allem vermittelten die Araber die Kunst des Seifensiedens an die Spanier.

Grundsätzlich unterlagen nur die sichtbaren Teile des Körpers dem Sauberkeitsbegriff; alle Ordensregeln sprechen davon, dass am Morgen Hände und Gesicht, in der übrigen Tageszeit vor dem Essen und nach dem Besuch der Latrine regelmäßig die Hände zu waschen sind. In adeligen Kreisen wurde diese Gepflogenheit übernommen und das Händewaschen war ein Gebot guter Sitten und gesellschaftlicher Umgangsformen.

Heutzutage ist die Seife nicht mehr wegzudenken – nicht nur für die Hände. Dass Seife mehr als ein Reinigungsartikel ist, beweist das Unternehmen Zartgefühl. Die neuesten Produkte der Manufaktur versprechen fruchtige Frische mit Zitronen- und Orangenseifen, die aktuell als Aktionsprodukte angeboten werden.