16.02.2011

Ingwerknollen, das Aspirin aus der Natur

Ingwer als Heilpflanze

Foto: wrw / pixelio.de
In der chinesischen und indischen Medizin schon seit langem bekannt, erfreut sich Ingwer auch endlich in westlichen Ländern immer größerer Beliebtheit. Denn die Ingwerknolle ist nicht nur eine raffinierte Zutat beim Kochen, sondern kann auf sanfte Weise auch bei einigen gesundheitlichen Beschwerden Linderung verschaffen.

Ingwer ist in China schon seit 3000 Jahren als Heilpflanze bekannt. Die unscheinbare Knolle enthält neben ätherischen Ölen unter anderem Magnesium, Eisen, Calcium, Vitamin C und die sogenannten Scharfstoffe Gingerole und Shogaole, welche auch für den scharfen, würzigen Geschmack des Ingwers verantwortlich sind. Doch gerade die Gingerole machen die Ingwerwurzel zu einer so wirksamen Heilpflanze, denn sie ähneln in ihrer Struktur und ihrer Wirksamkeit der von Aspirin. Es hemmt die Zusammenballung von Thrombozyten, wodurch sich das Risiko an Arteriosklerose und Blutgefäßverschlüssen zu erkranken, verringern kann.

Weitere positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit hat Ingwer durch seine schmerzstillende und entzündungshemmende Eigenschaft und seine gute Wirkung gegen Übelkeit jeglicher Art. Gerade Menschen, die unter Reiseübelkeit leiden, sollten kurz vor Reiseantritt eine Tasse Ingwertee zu sich nehmen oder einfach auf einer rohen Scheibe Ingwer kauen. Zudem fördert Ingwer die Durchblutung und die Darmtätigkeit und unterstützt so die Verdauung. Auch bei Migräne oder Menstruationsbeschwerden kann Ingwer eingenommen werden. Ein angenehmer Nebeneffekt von Ingwer ist vor allem jetzt im Winter, dass er im Körper eine wohlige Wärme schafft.(Quelle: www.arzneimittel.de)