05.12.2006

Hygiene in der podologischen Praxis

Foto: Streptokokken/Bildquelle: BioSicherheit.de
Niemand lebt in keimfreiem, sterilem Raum. Von Keimen wie Bakterien, Viren und Pilzsporen sind wir überall umgeben. Das ist normal und nicht ungesund, denn der Körper hat sich daran angepasst. Auch auf der Haut finden sich Bakterien – solche, die den Schweiß zersetzen und daraus Buttersäure bilden. Das riecht zwar unangenehm, ist aber nicht ungesund. Vor krankmachenden Bakterien wie Wundkeimen oder Streptokokken müssen wir uns allerdings schützen. Daher ist der richtige Umgang mit Hygiene besonders für all diejenigen wichtig, die täglich in direktem Kontakt mit menschlichen Keimen sind.

Hygiene steht somit vor allem in Instituten und Praxen an erster Stelle. Gerade auch bei allen podologischen Behandlungen hat die hygienisch einwandfreie Aufbereitung der verwendeten Instrumente erste Priorität. Die richtige Desinfektion sichert ein Höchstmaß an Hygiene und verhindert die Übertragung krankmachender Keime wie Bakterien, Pilze und Viren.

Mit dem Ratgeber „Hygienekurs für Podologen“ bietet der Autor Wolfgang Tanzer eine leicht verständliche Übersicht über mögliche Infektionswege und Risiken und beschreibt, wie diese vermieden werden können. Das Buch versteht sich als Hygieneratgeber für Podologen, die auf ein optimales Umfeld in ihrer Praxis achten wollen. (Literaturangaben: Wolfgang Tanzer: „Hygienekurs für Podologen“, Verlag Neuer Merkur 2006, ISBN 3-937346-26-0, Euro 16,90)