20.08.2011

Dr. Grandel spendet via Online-Bestellung

Hilfe für Fukushima

Foto: Dr. Grandel
Das von Erdbeben, dem Tsunami und der Reaktorkatastrophe schwer verwüstete Japan kämpft Tag für Tag um die Rückkehr zur Normalität. Immer noch suchen die Überlebenden in den betroffenen Gebieten verzweifelt nach vermissten Familienangehörigen und Freunden. Im Versuch, das Unfassbare zu akzeptieren und das Unerträgliche zu meistern, möchte Dr. Grandel Kosmetik helfen.

Mit einer Initiativspende in Höhe von 10.000 Euro unterstützte das Unternehmen das von Erdbeben, Tsunami und Reaktorkatastrophe schwer getroffene Japan. Jetzt – 100 Tage nach Fukushima - folgte eine weitere Hilfsaktion: Zusammen mit allen Dr. Grandel-Kunden wurde für jede Online-Bestellung 1 € auf einem Spendenkonto zugunsten der Japanhilfe gutgeschrieben. Nach Abschluss der Aktion konnten so nochmals 5.000 Euro an das Japanische Rote Kreuz überwiesen werden.

"Sokkoku ki" nennt sich im Buddhismus der 100. Tag nach dem Tod. Vor gut 100 Tagen malträtierten Erdbeben, sintflutartige Überschwemmungen und radioaktive Verseuchung Japan, brachte Leid und Tod ins "Land des Lächelns". In Seelenmessen gedenken die Japaner dieser Tage ihrer Toten und der mehr als 7.700 Vermissten. "Sokkoku " bedeutet, man solle nach 100 Tagen aufhören zu weinen; denn beim Weinen, so die Vorstellung im Buddhismus, löschen die Tränen das Lampenlicht, das der Tod im Jenseits trägt.

Angesichts der Größe der Katastrophe wird es sehr schwer sein, die Trauer zu bewältigen und mit dem Weinen gänzlich aufzuhören. Das Kosmetikunternehmen bekundet den japanischen Freunden tiefes Mitgefühl und hofft, durch die Spenden ein wenig helfen zu können.