07.07.2008

Hilfe für Allergiker

Foto: IPF
Der Klimawandel verstärkt das Leiden von Millionen Allergikern. Durch die globale Erderwärmung beginnt der Pollenflug nicht nur früher, sondern er dauert auch länger. In Deutschland gilt inzwischen lediglich noch der Dezember als pollenfrei. Die wachsende Problematik hat die Bundesregierung auf den Plan gerufen: Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hat mit dem "Aktionsplan gegen Allergie" ein Bündel von Maßnahmen gestartet, um das Risiko der Entstehung von Lebensmittel-, Kontakt- und Atemwegsallergien in der Bevölkerung zu senken: Bessere Kennzeichnung von Lebensmitteln, Textilien und Kosmetika sowie eine Allergie-Datenbank. Eines kommt allerdings im Aktionsplan zu kurz: die Diagnose von Allergien.

Die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie (DGAKI) und das Infozentrum für Prävention und Früherkennung (IPF) gleichen dieses Informationsdefizit aus. Mit dem Faltblatt "Allergie - Überempfindlichkeit des Immunsystems" klären sie über unterschiedliche Diagnostik- und Therapiemaßnahmen auf. Hintergrund der Initiative ist die Erkenntnis, dass Allergien meist wirksam behandelt werden können - allerdings muss zuvor genau untersucht werden, auf was ein Patient allergisch reagiert.

Das Faltblatt "Allergie - Überempfindlichkeit des Immunsystems" kann kostenlos beim Infozentrum für Prävention und Früherkennung (IPF), Postfach 160434, 60067 Frankfurt am Main angefordert oder im Internet unter www.vorsorge-online.de heruntergeladen werden.