13.11.2004

Heiße Tipps für kalte Tage: Wohlfühlmassagen und Hautpflege im Winter

Wenn es draußen früh dunkel und vor allem bitterkalt wird, kann es drinnen umso gemütlicher sein. Unsere Haut sieht das jedoch völlig anders. Kalendarisch hat der Winter bei uns zwar noch nicht Einzug gehalten, doch Seele und Körper und vor allem unsere Haut bekommt den Wechsel von kaltem, frischem Wind und beheizter, trockener Raumluft zu spüren. Dann sind kleine Sonderbehandlungen in regelmäßigen Abständen Balsam für Haut und Herz.

Wer gerne in die Sauna geht, kann sich und der Haut den heißen Aufenthalt mit Honig versüßen. Wenn die Haut angewärmt ist (je nach Feuchtigkeits- und Hitzegrad nach etwa 2 bis 5 Minuten), Gesicht und Körper großflächig mit dem Honig (im günstigsten Fall aus der Flasche!) einreiben. Da die erwärmten und somit geöffneten Poren den Honig sofort aufnehmen, entsteht kein klebriger Film auf der Haut. Nach weiteren 5 Minuten können Körper und Gesicht mit einem Frotteetuch gepeelt werden, bevor eine weitere Honigschicht aufgetragen wird. Ergebnis: spürbar frische und glatte Haut.

Eine weitere Wohlfühl-Behandlung, die sich vor allem im Winter eignet, ist die asiatische Massagetechnik mit frischen Fruchtstempeln und heißem Öl: Pantai Luar. "Pantai Luar" bedeutet "an neuen Ufern" und ist eine historische Anwendung, die heute im ostasiatischen Raum nur noch vereinzelt durchgeführt wird. Sie basiert auf der Beobachtung natürlicher Vorgänge in unserem Körper und der Bewertung von Lebensrhythmen. Sie kann als besondere Massagetechnik mit thermophysikalischen Komponenten bezeichnet werden. Dabei wird der Körper mit speziellen vorgewärmten Ölen eingerieben und dann mit heißen Kräuterstempeln "massiert". So werden das körpereigene "Repair-System" angeregt und die Neubildung der Hautzellen aktiviert. Angenehmer Nebeneffekt: Entspannung für gestresste Nerven.