27.09.2012

Wala Pflanzenportrait September 2012

Hautschmeichler Weißmohn

Foto: Wala Arzneimittel GmbH
Mohn kennen wir meistens als zarten roten Farbtupfer im sommerlichen Blütenmeer. Der verwandte Weißmohn sieht überraschend anders aus. In der Blütezeit im Juni oder Juli verwandeln sich Weißmohnfelder in rosafarbene Blütenmeere. Im August sind die ölreichen Samen in den so genannten Kapseln ausgereift. Weil in ihrer Samenschale Pigmente fehlen, sind die Samen übrigens weißlich und geben damit dem Weißmohn seinen Namen.

Das aus den Weißmohnsamen gewonnene kaltgepresste Öl findet als hochwertiges Speiseöl Verwendung und ist ein hochwertiger Bestandteil von Kosmetikprodukten. Es zieht schnell in die Haut ein, macht sie sehr zart und fühlt sich bereits beim Auftragen angenehm an. Weißmohnöl hilft der Haut, ihre natürliche Barrierefunktion wieder aufzubauen, die Schutz vor äußeren Einflüssen bietet.

Die medizinische Verwendung des Mohns als schmerzstillende Heilpflanze ist bereits seit 3.000 v.Chr. aus der mesopotamischen Stadt Ninive im heutigen Irak bekannt. Auch die Griechen und Römer nutzten Schlafmohn hauptsächlich als Schlaf- und Betäubungsmittel. Wegen seiner ölhaltigen Samen kultivierten die Griechen ihn vermutlich seit etwa 850 v.Chr. auch als Nahrungsmittel. In den fernen Osten gelangte der Schlafmohn erst im Mittelalter.

Schlafmohn war immer aus zweierlei Gründen interessant: einerseits wegen des hohen Werts der Mohnsamen als Nahrungsmittel, andererseits wegen des Milchsafts, den man aus den angeritzten Kapseln gewinnt. Das aus diesem Milchsaft gewonnene Opium war seit der Antike ein wichtiger medizinischer Helfer. Die im Opium enthaltenen Alkaloide wie Morphin oder Codein erlaubten dem Menschen eine potente schmerzstillende, betäubende und krampflösende Therapie. Mit dem Missbrauch als Rauschmittel kam es zum Anbauverbot von Schlafmohn in Deutschland. Erst neuere Züchtungen, die keine oder nur geringe Mengen an Alkaloiden enthalten, sind für die Samengewinnung als Nahrungsmittel wieder zugelassen.

Die Pflanze bei Wala: Das das leicht einziehende Öl des Weißmohns, das sich u.a. für die Haut des Neurodermitikers eignet, ergänzt die Dr.Hauschka Med Gesichtscreme Mittagsblume. Die tägliche Basispflege für die sehr trockene, zu Juckreiz neigende Haut sowie bei Neurodermitis pflegt spürbar und entspannt sofort. Im Zusammenspiel einer durchdachten Ölkomposition mit Weißmohnöl und dem Presssaft der Mittagsblume entsteht eine reichhaltige Gesichtscreme, die lang anhaltend pflegt. Sie mildert spürbar und nachhaltig Hauttrockenheit und damit verbundenen Juckreiz. Der Haut verleiht sie eine unsichtbare und stabilisierende Schutzhülle.