15.01.2010

Dermatologen empfehlen: nicht zu oft eincremen

Hautpflege im Winter

Foto: Belico Derma Concept
Gerade im Winter braucht die Haut Pflege, da sie schnell austrocknen kann. Eine geeignete Hautcreme, die der Haut ausreichend Feuchtigkeit spendet und sie mit rückfettenden Nährstoffen versorgt, ist daher unverzichtbar. Allerdings kommt es auch hier auf das richtige Maß an: ein Zuviel des Guten kann der Haut auch schaden. Wenn Cremes öfter als dreimal täglich aufgetragen werden, kann dies eine „periorale Dermatitis“ auslösen, warnen Dermatologen. Die Haut im Gesicht entzündet sich bei diesem Krankheitsbild, die Symptome ähneln der Akne.

Eine gute „Winter-Hautcreme“ (z.B. von Belico Derma Concept) sollte zwar die Haut einfetten und ihr eine Schutzschicht gegenüber Kälte und Wind verleihen, zugleich aber auch genügend Feuchtigkeit spenden. Auf Gelprodukte sollte gänzlich verzichtet werden, da sie die Tendenz zum Austrocknen verstärken können. Besser sind Balsame auf Ölbasis oder klassische, fetthaltige und Feuchtigkeitscremes. Besonders schonend sind Cremes mit den Wirkstoffen Urea oder Linolen-Säure, wie sie zum Beispiel im Nachtkerzensamenöl zu finden ist.

Wer ohnehin zu Hautproblemen neigt, sollte im Winter besonders gut auf das sensible Organ aufpassen. Viele Kosmetikinstitute bieten saisonale und vor allem individuelle Treatments an – zur Zeit ist es die spezielle Pflege der Haut im Winter.