16.01.2010

IDW: Wodurch Hautschäden entsehen

Hautalterung – Anlage oder Umwelt?

Foto: Dermatologische Klinik Universitätsspital Zürich
Alterungsprozesse sind ein natürlicher Vorgang und betreffen jeden. Das bekommt auch unsere Haut zu spüren. Nur wann und wie stark die Hautalterung einsetzt, ist individuell verschieden und abhängig von mehreren Faktoren. Wie schnell unsere Haut altert, ist nämlich nur zum Teil genetisch bedingt. 40 Prozent des Alterungstempos verursacht auch der Lebensstil. Das haben US-Forscher nun herausgefunden in ihrer Zwillings-Untersuchung, welche äußeren Faktoren für die Hautalterung besonders entscheidend sind.

Dazu wurde das Hautbild von 65 Zwillingspaaren begutachtet und die Teilnehmer ausführlich zu ihren Lebensgewohnheiten befragt. Zum einen bestätigte sich dabei, dass Sonnenlicht (UV-Strahlen) die Hautalterung nicht nur beschleunigt, sondern auch Pigmentstörungen, tiefen Falten, erweiterte Blutgefäßen und nicht zuletzt Hautkrebs verursacht. Wer sich durch Sonnencreme schütz, kann die Hautalterung nachweislich verzögern.

Auch keine Überraschung, sondern erneut Bestätigung: Der zweitgrößte Hautfaltenbeschleuniger nach dem Sonnenlicht ist laut Studie das Rauchen. Der dritte Risikofaktor ist Übergewicht. Zu viel Alkohol kann geplatzte Äderchen, Tränensäcke und nicht zuletzt Übergewicht verursachen. Demnach können wir den Hautalterungsprozess zwar nicht stoppen, aber jeder kann individuell dafür sorgen, dass es später einsetzt und langsamer dauert.