28.02.2011

Was Hände über unseren Charakter verraten

Hand-Psychologie

Foto: Verlag Gräfe & Unzer
Hände haben als menschlicher Körperteil eine vielschichtige Bedeutung: Mit der Hand nehmen wir Kontakt auf; oft arbeiten wir mit ihr („Handwerk“); mit den Händen versuchen wir aktiv Dinge zu be-greifen. Die Gegenüberstellung von Empfinden und Aktivität wird u.a. in der Redensart „Mit Herz und Hand“ deutlich.

Im Laufe des Lebens wird die Hand in einer ganz ähnlichen Weise geprägt wie das Gesicht oder der Charakter. Nicht nur das Lesen der Handlinien soll Aufschluss über Wesenszüge verschaffen, sondern bereits die Form der Hand. Aus der Bildung der Hand lassen sich gewissen Schlüsse auf Charaktereigenschaften ziehen, was aber wohl eher zu den Künsten zählt, die auf Einfühlungsvermögen und Menschenkenntnis beruhen, denn als Wissenschaft zu verstehen ist. Dennoch - interessant ist es allemal, wenn man den Kunden beim Blick auf die Hand auch ein klein wenig ins Herz schauen kann. Die Handformen werden den vier Elementen Erde, Feuer, Wasser und Luft zugeordnet. Folgende Handformen könnten aufschlussreich sein:

Die geistige oder mediale Hand: Sie besticht durch eine fein gezeichnete Linie, etwas längeren Fingergliedern und einem länglichen Nagelbett. Fällt der Daumen zudem klein aus, spricht dies für ein reiches und tiefes Gemüts- und Phantasieleben des Trägers.

Die viereckige Hand: Kräftiger, eckiger Handrumpf und breitere Handfläche mit eckigen Fingerkuppen. Träger einer solchen Hand verfügen häufig über eine ausgeprägte praktische Ader und sind zudem verlässlich, treu und zurückhaltend. Auch gelten sie als nüchterne, vorausschauende Persönlichkeiten.

Die Denkerhand: Wichtigstes Merkmal einer solchen Hand ist der stark entwickelte Daumen sowie die knotige, wurzelartige Form der Hand bzw. des Handballen. Die Denkerhand gehört häufig zu einem Menschen, der die Abgeschiedenheit und das Grübeln über den Sinn des Lebens liebt.

Die künstlerische Hand: Eine künstlerische Handform lässt sich schwer bestimmen, da sie sowohl kurz, breit als auch fleischig sein kann. Auf jeden Fall ist den Fingerkuppen eine besondere Aufmerksamkeit zu schenken, die bei einer künstlerischen Hand fast immer abgerundet sind. Träger dieser Handform haben oft Sinn für alles Schöpferische und Schöne, werden bisweilen aber etwas zu sehr von ihren Gefühlen beherrscht.

Die elementare Hand: Sie gehört sehr oft zu rothaarigen Menschen und hat einen stumpfen Handrumpf sowie dicke, bisweilen aufgedunsen wirkende kurze Finger. Träger dieser Handform gelten als anspruchslos, starrköpfig und etwas schwerfällig. (Textquellen: psychologie48.com, frauenzimmer.de; Buchtipp zu diesem Thema: “Die Spuren der Seele - Was Hand und Fuß über uns verraten“ von Ruediger Dahlke und Rita Fasel, Verlag Gräfe & Unzer, 2010, ISBN-13: 9783833817311 / ISBN-10: 3833817313, Euro 19,90)