30.11.2007

Haarige Fakten

Fotoquelle: pixelio
Je kälter die Jahreszeit, desto deutlicher spürbar wird es, warum der Mensch Haare besitzt. Schön, wenn sich die Haarpracht auf dem Kopf befindet und nicht an dort, wo man auf Haare am liebsten verzichten würde. Evolutionsbiologisch betrachtet hat jedes Härchen zwar seinen Sinn und somit seine Daseinsberechtigung, ästhetisch-kosmetisch-psychologisch betrachtet stören viele Haare viele Menschen an vielen Stellen. Zum Beispiel der Bart: Vielen Männern steht er ausgezeichnet, ihre Aufgabe ist es lediglich, ihn zu pflegen und ihn gelegentlich zu stutzen. Wer es lieber oben ohne mag, hat für den Rest seines Lebens – zumindest solange die Haarfollikeln intakt sind – viel zu tun. Hier einigen haarige Fakten, mit denen Mann sich abfinden muss:

Würde ein Mann sich niemals rasieren, könnte sein Bart im Laufe seines Lebens (statistisches Durchschnittsalter) etwa 9 bis 10 Meter lang werden. Aber bereits in einem Jahr gibt es ein stolzes Ergebnis: Die ca. 7000 bis 15.000 Barthaare eines Mannes wachsen mehr als 1 cm pro Monat und nahezu 14 cm im Jahr. Ein Männerbart hat so viele Haare wie eine Frau an Beinen und Unterarmen zusammen - und das Männerhaar im Gesicht ist doppelt so dick wie das Beinhaar der Frauen.

Wer zu den fleißigen Rasierern gehört, leistet Rekordarbeit: In nur 18 Monaten rasiert ein durchschnittlich rasierender Mann eine Fläche so groß wie ein Fußballfeld und verbringt ca. 3350 Stunden oder ganze 150 Tage seines Lebens mit dem Kampf gegen die immer wiederkehrenden Stoppeln. Dabei kommen zusammengerechnet ca. 840 Meter Barthaar zusammen. In Kilogramm entspricht das etwa 3,5 Kilo Barthaare im Laufe des Lebens eines Durchschnittsmannes. (Zahlen-Quellen: Hairweb/Menhealth))

Foto: In der Antike galten kräftige Bärte als machtvoll (Statue am Brunnen vor dem Schloss Herrenchiemsee)