20.12.2009

ALSOs: Haarentfernung mit IPL ohne Gel

Haarentfernung: glatt geblitzt!

Foto: Also’s Haarentfernung
Bitte recht freundlich: Wenn im IPL-Institut geblitzt wird, darf zwar gelächelt werden, aber nicht in die Kamera. Die Blitzlampe, mit der bei der Intense Pulsed Light (IPL) Technologie gearbeitet wird, sorgt dafür, dass unerwünschte Körperhaare verschwinden. Die Methode ist deutlich weniger schmerzhaft als zum Beispiel das Entwachsen, weshalb es tatsächlich vorkommen kann, dass Kunden beim Blitzen lächeln.

Das Ziel der IPL-Behandlung ist es, mittels Wärme durch Licht das Haar an der Wurzel zu zerstören und nach einigen Sitzungen eine haarlose Haut zu erhalten. Die thermische Wirkung wird durch die Flash-Lampe (Blitzlampe) erzeugt, indem sich das Licht in Hitze verwandelt: Die Hitze dringt durch das Melanin als Träger in Millisekunden in den Haarfollikel ein und zerstört die Haarwurzel. Je stärker die Pigmentierung des Haares ist (sprich: je dunkler), desto besser wird das Licht absorbiert. Graue Haare können nicht mit IPL entfernt werden. Auch können die Haare nur während ihrer Wachstumsphase entfernt werden, denn im Wachstumsruhestand sind die Haarwurzeln transparent (melaninfrei). Deshalb sind mehrere Sitzungen im Abstand einiger Wochen erforderlich, bis alle Haare entfernt werden können.

Um die Haut wegen der Wärmeeinwirkung zu desensibilisieren, arbeiten viele IPL-Studios mit einem kühlenden Gel. Da das Blitzlicht jedoch diese Gel-Schicht erst durchdringen muss, um bis zur Haarwurzel zu gelangen, benötigt es eine höhere Joulezahl, also mehr Energie, und wird dadurch heißer. Es gibt auch Studios wie zum Beispiel das IPL-Insitut ALSOs, die grundsätzlich ohne Gel arbeiten, dadurch eine geringere Joulezahl benötigen und somit die Verletzungsgefahr durch Verbrennungen reduzieren können. Laut ALSOs ist das Risiko für Pigmentstörungen oder Verbrennungen bei der Gelvariante erhöht, da das Gel das Schmerzempfinden – ein natürliches Warnsignal - des Kunden unterdrückt. Bei der gelfreien Variante können die Schmerzrezeptoren in der Haut ihre eigentliche Schutzrolle übernehmen und somit Verbrennungen vorbeugen.