02.01.2010

Wie man den inneren Schweinehund überlistet

Guter Vorsatz, schlechter Vorsatz

Foto: Karlsruhe-entdecken.de
Wir kennen sie alle – die guten Vorsätze, die sich alle Jahre wieder in unser Gewissen schleichen und manchmal schon an Neujahr wieder ad acta gelegt werden. Laut Umfragen hat jeder zweite Deutsche zum Jahreswechsel gute Vorsätze. An oberster Stelle der Top-Ten-Liste (Forsa-Institut) liegen hier Ziele wie „Weniger Stress und mehr Zeit für mich und Freunde und Familie.“ Oder „Mehr Bewegung und gesündere Ernährung“. Doch wie schafft man es, die guten Vorsätze zu realisieren und den inneren Schweinehund zu überlisten?

Das online-Portal Karlsruhe-entdecken.de hat ein Gute-Vorsätze-Special zusammengestellt, das Hintergrundinformationen und Motivationstipps liefert. So liest der Änderungswillige zum Beispiel: „Der erste Schritt ist es, die 72-Stunden-Regel zu befolgen. Die besagt nämlich, das man alles, was man sich vornimmt, innerhalb von 72 Stunden beginnen muss. Sonst sinkt die Chance auf Realisierung auf 1%, der innere Schweinehund siegt – und alles bleibt beim Alten.“

Zu jedem Vorsatz aus der Top-Ten-Liste gibt es einen Artikel mit konkreten Hinweisen und Adressen. Beispielsweise zum Vorsatz, sich mehr zu bewegen: „Gewaltakte bringen nichts. Besser ist die japanische Strategie der regelmäßigen, täglichen, kleinen Veränderungen, genannt ‚Kaizen’. Statt der großen Aufgabe ‚Ab heute jogge ich täglich eine Stunde’, ist es besser, sich kleinere Ziele vorzunehmen.“ Besser jeden Tag 10 Minuten Bewegung, als sich im Sitzen über den nicht eingehaltenen Vorsatz zu ärgern. Und wer sich kurz, aber regelmäßig bewegt, bekommt bald Lust auf mehr und steigert die Bewegungseinheiten.