GoMINT: Girls meet Future

Dr. Grandel: Technik-Zukunft für Mädchen

Foto: Dr. Grandel

23.02.2015

Schülerinnen treten in Kontakt mit technisch-orientierten Berufen

Die facettenreiche Berufswelt bietet unzählige Berufe, doch manche sind von vornherein schon als "Männerberufe" eingeordnet. Der Grundbaustein von „GoMINT! Girls meet Future – girls meet MINT“ ist die direkte und partnerschaftliche Kooperation zwischen Schule, Hochschule und Industrie. Im Zuge dieses deutschlandweiten Projektes GoMINT! in Kooperation mit der Hochschule Augsburg und dem Augsburger Stetten Institut räumt DR. GRANDEL auf mit diesem Vorurteil. Frei nach dem Motto "Was ich will, das kann ich" können und sollen Mädchen und junge Frauen Berufe ergreifen, die bisher fest in Männerhand waren.
Um was es geht: 15 Schülerinnen des Augsburg Stetten Gymnasiums zeigten im Rahmen ihres Projekts "GoMINT!", dass Mädchen sich sehr wohl für Männer dominierte Berufe interessieren und sich bestens dafür eignen. GoMINT führt junge Mädchen aktiv und praktisch an die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (=MINT) heran.

Das Projektmanagement sah ein Technikpraktikum, Workshops zu den Themen Datenaufbereitung, - verarbeitung und - präsentation, sowie ein Seminar zu Selbstmarketing und Persönlichkeitsentwicklung vor. Das Tüpfelchen auf dem "i" war dann abschließend ein Praktikum in der Produktionsstätte der DR. GRANDEL GmbH in Augsburg.

Die Schülerinnen durften nicht nur eigene Produktentwicklungen im Labor kreieren, wo bereits ihr geballtes weibliches Know-how zum Einsatz kam, sondern waren ebenfalls bei der anschließenden Herstellung der Produktansätze in den großtechnischen Anlagen voll integriert. Damit nicht genug - die technikbegeisterten Mädchen wirkten zudem aktiv bei der Produktionsplanung und der Steuerung der vollautomatischen Prozesse mit.

Das Resumée: Die Schülerinnen, und vielleicht zukünftige Lehrlinge oder Studienanfänger in technischen-orientierten Berufen, waren über alle Maße begeistert. Gerade der hautnahe Einblick in die Produktionshallen von Dr.Grandel schenkte Erfahrungen, die ein Jobanwärter oder Studienbeginner in der Theorie nicht machen könnte. Natürlich durften die Schülerinnen auch "am eigenen Leib" erfahren, wie es ist, ein kosmetisches Produkt selbst herzustellen. Bei mancher Teilnehmerin hat das Kooperationprojekt mit DR. GRANDEL sicher ein Umdenken in Gang gesetzt und Anstoß dazu gegeben, sich zukünftig für ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium zu interessieren.

Technische Berufe bei DR. GRANDEL in Frauenhand: Gerade beim Markenhersteller Dr. Grandel wird Frauen-Power groß geschrieben, so sind im Unternehmen die meist männerlastigen Bereiche Produktion und Logistik fest in der Hand von Frauen.