07.04.2011

Was Fasten und Heilfasten bewirken kann

Glücksgefühl mit Glaubersalz

Foto: Otto Buchinger / Quelle: Buchinger Klinik
Die Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern gilt klassischerweise als Fastenzeit. Fasten ist ursprünglich vor allem religiös motiviert und hat mit Diäten-Wahn nichts zu tun. Ferner unterscheidet sich das religiöse Fasten vom gesundheitlich motivierten Heilfasten. Wer fastet, sollte auf jeden Fall gut informiert sein und bestimmte Fasten-Regeln befolgen.

Wer fastet, will nicht in erster Linie abnehmen, sondern etwas für das körperliche und seelische Wohlbefinden tun. Richtig fasten will gelernt sein, und wer zum Beispiel nach der Buchinger-Methode eine Heilfastenkur macht, sollte sich dabei in die Hände von erfahrenen Ärzten begeben. Zum Beispiel: In der Buchinger Klinik am Bodensee bekommen die Heilfaster eine Rund-um-Betreuung, die sich nicht nur auf medizinische Versorgung beschränkt. Therapeutische Begleitung, Sport-, Kultur- und Kreativ-Programme sorgen dafür, dass der Körper nicht hungert und „die Seele satt“ wird. Denn Heilfasten regt die Selbstheilungskräfte an und „öffnet die Seele“. Zu der spirituellen Dimension haben Fastende einen leichteren Zugang als Menschen, die in Stress und Hektik im Alltag eingebunden sind. Da der Körper für Selbstheilung und Regeneration jedoch Ruhe brauche, ist Meditation ein wichtiges "Nahrungsmittel der Seele".

Heilfasten hilft auch bei der Raucherentwöhnung, bei Herz- und Gefäßerkrankungen, bei Rücken- und Gelenkbeschwerden, bei Problemen des Verdauungssystems oder bei chronischen Lebererkrankungen. Auch bei Allergien, Akne, Problemen in den Wechseljahren oder Migräne kann die Methode hilfreich sein.