25.08.2010

Tipps zum Selbstbräunen

Gesunde Bräune in Minuten

Foto: www.haut.de
Bräune ohne Reue: Wer seine Haut optimal vor UV-Licht schützen, aber dennoch nicht auf braune Haut verzichten will, findet in Selbstbräunern eine gesunde Alternative zum Sonnenbad. Die Bräunung der Haut wird bei Selbstbräunern durch den natürlichen und unbedenklichen Wirkstoff DHA ausgelöst. Dabei handelt es sich um ein zuckerartiges Molekül, das auch im Körper vorkommt. Die schonende Hauttönung durch Selbstbräuner ist die einzige Bräunungsform, bei der auch Hautexperten grünes Licht signalisieren.

Selbstbräuner bräunen nur an der Oberfläche der Haut. Ihr wichtigster Inhaltsstoff ist Dihydroxyaceton (DHA) reagiert mit den freien Aminosäuren und Proteinen im Keratin der Hautzellen. In einer so genannten Maillard-Reaktion entstehen braune Farbstoffe, sog. Melanoide. Die Reaktion beginnt sofort nach dem Auftragen. Das Ergebnis wird nach etwa 3 bis 6 Stunden, bei einigen Produkten bereits nach einer Stunde, sichtbar: Es bildet sich eine Braunfärbung der obersten Zelllagen der Hornschicht. Je höher die DHA-Konzentration, desto schneller entwickelt sich die Bräune und desto tiefer ist der Farbton. Die erzielte Tönung ist lichtecht, sie hält zwischen drei und fünf Tagen an.

Der gesamte Bräunungsvorgang mit DHA greift nicht in lebende Hautzellen ein, die Zellen der Hornschicht besitzen bereits keinen Zellkern mehr. Die schon abgestorbenen Zellen der Hornschicht werden nach und nach von der Körperoberfläche abgestoßen und aus den tieferen Hautschichten kontinuierlich neu nachgeschoben. Im Gegensatz zur natürlichen Hautbräunung durch Melanin wird mit DHA allerdings keine Schutzwirkung gegen Sonnenbrand erreicht. Begibt man sich in die Sonne, muss zusätzlich für angemessenen Lichtschutz gesorgt werden. Es gibt aber auch Produkte, die mit einem UV-Filter angereichert sind. Wichtig ist es, nur frische Produkte zu verwenden. Denn wenn die Produkte (zu) lange gelagert werden, kann DHA zerfallen. Die meisten Anbieter empfehlen, das einmal geöffnete Produkt innerhalb von sechs Monaten zu verbrauchen.

Selbstbräuner stehen heute in unzähligen Varianten zur Verfügung. Sie werden für sehr helle bis sehr dunkle Hauttypen, für die Anwendung am ganzen Körper, für einzelne Körperpartien oder für das Gesicht angeboten. Es kann zwischen verschiedenen Bräunungsintensitäten gewählt werden. Je nach Hauttyp bzw. Hautzustand sowie der individuellen Vorliebe können unterschiedliche Darreichungsformen ausgewählt werden. Selbstbräuner gibt es als Gel ebenso wie als Emulsion, Creme oder Schaum. En vogue sind derzeit Selbstbräunungssprays, die recht praktisch in der Anwendung sind. Bei den Zutaten finden sich neben DHA und bekannten Inhaltstoffen zur Hautpflege auch neu entwickelte Pflegestoffe, Düfte und zum Teil sogar glitzernde Extras wie Goldstaub und Perlmutt. Die Auswahl des geeigneten Selbstbräuners trifft man am besten nach dem Anwendungszweck, der individuellen Hautbeschaffenheit und persönlichen Vorlieben. Fachkundige Beratung im Kosmetikinstitut hilft, das passende Produkt zu finden. (Quelle: www.haut.de)