07.10.2009

Vorsicht vor Hautbleichmitteln mit Hydrochinon

Gefährliche Blässe

Foto: ‚© Thomas Kretschmer / PIXELIO'
Das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz (LUA) warnt vor der Nutzung gesundheitsschädlicher Hautbleichmittel. In mehreren Cremes, Körperlotionen und Hautölen wurde Hydrochinon nachgewiesen, das bei längerer Anwendung schwere Hautschäden verursachen kann, wie das LUA am Dienstag in Koblenz mitteilte. Der Verkauf von Produkten, die Hydrochinon enthalten, sei europaweit verboten, da die Substanz neben Hautschäden vermutlich auch Krebs auslösen könne.

Die untersuchten Produkte wurden laut LUA in einem sogenannten Afro-Shop gefunden. Dort werden häufig Hautbleichmittel verkauft, da in einigen Kulturen Afrikas eine möglichst helle Haut als Schönheitsideal gilt. Ob die Substanz in Hautbleichmitteln enthalten ist, lässt sich in den meisten Fällen auf der Verpackung nachlesen.

Verantwortlich für die Farbe der Haut sind Melanine, dunkle Hautpigmente, die in Abständen von einigen Wochen immer wieder neu gebildet werden. Hydrochinon dringt den Angaben zufolge in die Haut ein und hemmt dort die Neubildung der Melanine. Bei regelmäßiger täglicher Anwendung hydrochinon-haltiger Mittel sollen Pigmentflecken verblassen oder dunkel pigmentierte Haut sichtbar aufgehellt werden. (Info-Quelle: NetDoktor)