18.07.2009

Hautpflege im Sommer

Feindbild Sonne?

Foto: dpa / Quelle: wdr.de
Für Körper und Seele brauchen wir Licht und Sonne. Auch unsere Haut benötigt regelmäßig Sonnenstrahlen, doch hier kommt es vor allem auf die Dosis an. Für alle Hauttypen gilt: Niemals die Haut ungeschützt den Sonnenstrahlen aussetzen. Zwar unterscheidet man hier auch verschiedene Hauttypengruppen von keltisch-blass bis mediterran-dunkel. Diese Skala bezieht sich jedoch nur auf die unterschiedlich vorhandene Menge des dunklen Farbstoffs „Melanin“, der bei Sonneneinwirkung von den so genannten pigmentbildenden Zellen „Melanozyten“ an die Oberhaut abgegeben wird und uns braun werden lässt.

Die Bräune gibt der Haut einen gewissen Schutz für kurze Zeit, benötigt jedoch auch Zeit, bis sie aufgebaut ist. Bis dahin haben krebserzeugende UV-Strahlung und Sonnenbrände schon oft nicht wieder gutzumachenden Hautschaden hinterlassen. Eine gute Sonnencreme soll durch Lichtschutzfaktor nicht nur Sonnenbrände verhindern, sondern möglichst auch alle UV-Strahlungen abschirmen, die übrigens auch im Schatten aktiv sind.

Für Kinderhaut gilt: Kleidung ist der beste Schutz, die Haut über längere Zeit niemals direkt der Sonne aussetzen, auch nicht mit Sonnenschutzpräparat. Als Faustregel gilt für alle, die sich der Sonne aussetzen: so wenig Sonne wie nötig – so viel Schutz wie möglich. Wer sich berufsbedingt den gefährlichen Strahlen nicht immer entziehen kann, sollte auf besonderen Textilschutz achten. Hier hilft Kleidung mit eingewebtem Lichtschutzfaktor.