18.07.2005

Entspannung von A bis Z

Viele Meditationstechniken sind als Übungen zur Entspannung anerkannt - vom Autogenen Training bis zur Zen-Meditation. Meditation ist aber auch ein Tummelplatz für selbst ernannte Gurus. Der Begriff "Meditation" kann einerseits einen Zustand bezeichnen, andererseits handelt es sich um einen Oberbegriff für eine Vielzahl von. Die Meditationsmethoden und die Zielsetzungen, mit denen sie praktiziert werden, sind sehr unterschiedlich. Manche Meditationsmethoden beinhalten Bewegungen (z.B. Qigong), die meisten werden jedoch in einer statischen Sitzhaltung ausgeübt (sogenannte "stille" Meditation). Eine wertvolle Übersicht zu Meditationsarten und ihre wissenschaftliche Erforschung bietet die "Society for Meditation ans Meditation Research" (im Internet unter: www.smmr.de). Hier ein Auszug über die bekanntesten Meditationsformen:

Autogenes Training:
Diese 1932 entwickelte Entspannungsmethode stammt von dem Neurologen Johannes Heinrich Schultz. Zentrales Element sind die selbst erzeugten (autogenen) Suggestionen. Durch Wiederholen von Formeln wie "Ich bin ganz ruhig" lassen sich reale Körpergefühle hervorrufen.

Fantasiereisen:
Hierbei stellt sich der Übende einen vorgesprochenen Text bildlich vor. Dabei lassen sich z. B. der Stresshormonpegel senken oder Krankheitssymptome wie Juckreiz bei Neurodermitis lindern.

Hypnose:
Bei der modernen Hypnose versetzt ein Therapeut den Patienten in Trance. Da in diesem Zustand die Bewusstseinskontrolle geschwächt ist, sind Veränderungen im Unterbewusstsein leichter möglich. So können dem Patienten Ideen für Problemlösungen angeboten werden, die er nach eigener Entscheidung nutzen kann.

Tai-Chi:
Das chinesische "Schattenboxen" hat sich aus dem Taoismus entwickelt. Die Kunst der kontrollierten, langsamen Bewegungen geht einher mit meditativen Elementen. Unter www.tai-chi-zentrum.de finden Interessierte alles Wissenswerte über diese Form der Entspannungstechnik.

Yoga:
Yoga hat seinen Ursprung im Hinduismus, sein Ziel ist ein mentaler Zustand der Erleuchtung. Es gibt viele Strömungen, Stilrichtungen und Schulen - aber die meisten (hierzulande bekannten) Yogakurse beschränken sich beim "Hatha-Yoga" auf Körperübungen. Infos: www.yoga.de.