08.11.2007

Energie aus Indien: Marma-Punkt-Massage

Foto: pixelio
Die Marma-Punkt-Massage ist eine abgewandelte Form des herkömmlichen Ayurveda. Es handelt sich dabei um hochwirksame und tiefgreifende Techniken, die in Indien und Indonesien sehr lange Zeit nur von ausgewählten Heilern von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Die Energiemassage basiert auf der Lehre der so genannten Marma-Therapie, die die energetischen Vitalpunkte im menschlichen Körper beschreibt. An diesen Punkten kreuzen sich die Energiebahnen (Meridiane), durch die Energie in den Körper einfließt. Ist der Energiefluss blockiert, können Unwohlsein und Schmerzen entstehen. Laut einer alten indischen Überlieferung besitzt der Mensch 107 Marma-Punkte. Werden diese Punkte energetisch aktiviert, steigere das nicht nur das körperliche Wohlbefinden: Durch die Marma-Punkt-Massage sollen auch Ängste gelöst, das Hörvermögen und die Sehkraft gesteigert werden.

Marma-Punkte stehen also in direkter Verbindung mit dem Organ-und Energiesystem des Körpers. Sie werden auch als Reflexpunkte bezeichnet. Bei der Marma-Punkt-Massage, auch ayurvedische Vitalpunkt-Massage genannt, fließt gewöhnlich warmes Öl die Meridiane entlang. Traditionell massiert der Behandler mit klassischen Ayurvedaölen, es können aber auch ätherische Öle wie Zitronengras, Pfefferminze, Eukalyptus oder Lavendel zum Einsatz kommen. Anschließend werden die Marmapunkte gezielt massiert und somit wiederbelebt.

Der Fokus der Behandlung liegt bei dieser Massageform auf Gesicht, Nacken, Kopfhaut und Schultern. Die Marma-Punkt-Massage regt den Energiefluss im Körper an, löst Blockaden und Spannungen und fördert die Selbstheilung und Regeneration.