26.06.2006

Elastose: Ursachen und Behandlungstipps

Elastosis senilis der Mundpartie/Foto: Dr.med.M.Zoppelt
Wenn das Gewebe sich rund um die Augen-, Schläfen und Mundpartie verknotet und verhärtet, spricht man von einer "Elastosis senilis". Darunter versteht man eine Vermehrung von Bindegewebsfasern, die meist Folge einer zu intensiven, jahrelangen Sonneneinwirkung sind. Meist sind von dieser Form der Elastose ältere Menschen mit heller Haut betroffen (Hauttyp I und II), die wenig Pigmentschutz aufweisen.

Um diesem krankhaften Hautbild vorzubeugen, sollte man auf ausreichenden Sonnenschutz achten und immer entsprechende Sonnenschutzmittel verwenden - auch um ein weiteres Fortschreiten der Elastose zu verhindern. Wer eine bereits bestehende Elastosis senilis (auch solare Elastose genannt) bekämpfen will, kann mit einer Vitamin-A-Säure-Behandlung Erfolg haben. Als ergänzende Therapie sind auch östrogenhaltige Hormone wirksam, die mittels Ultraschall in die unteren Hautschichten eingeschleust werden.

UV-Schäden vorbeugen (Tipps der DDG*): Den besten Schutz vor schädlichen Folgen ultravioletter Strahlung bietet ein vernünftiges Verhalten. So sollte die direkte UV-Exposition durch die Sonne bzw. künstliche UV-Quellen (Solarien) am besten ganz vermieden werden. Soweit man auf den Besuch in einem Solarien nicht verzichten will, sollte man unbedingt ein zertifiziertes Solarium entsprechend den Empfehlungen des "Runden Tischs Solarien" (RTS) auswählen. Der textile Lichtschutz (Tragen von UV-dichten Kopfbedeckungen mit breiter Krempe und von UV-dichten Textilien) steht an zweiter Stelle. Lichtschutzpräparate mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 15 und einer breiten Schutzwirkung sowohl im UV-B als auch im UV-A-Bereich sollten zusätzlich eingesetzt werden. (*Deutsche Dermatologische Gesellschaft/www.derma.de)