Eine Frage der Balance

Buchtipp: „Die 50 besten Säure-Killer“

Foto: Trias Verlag/ISBN 9783432100098

03.03.2016

Ausgeglichenheit und Wohlbefinden durch basische Ernährung

Wer sich unausgeglichen und kraftlos fühlt, schiebt dies oft auf übermäßigen Stress oder das Wetter. Dabei kann sich hinter solchem Unwohlsein auch eine unbemerkte Übersäuerung verbergen. Dann braucht der Körper Unterstützung, um den Säure-Basen-Haushalt wieder ins Lot zu bringen. Der Ratgeber „Die 50 besten Säure-Killer“ verrät einfach umsetzbare Alltags-Tricks, die das Wohlbefinden fördern und den Körper vitalisieren.

Damit alle Stoffwechselprozesse im Körper reibungslos ablaufen können, muss ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Säuren und Basen bestehen. Durch die moderne Lebensweise mit ständigem Zeitdruck, unregelmäßigem Essen und sitzender Tätigkeit gelangen viele Säuren in den Organismus, die auf Dauer belasten. Säuren setzen sich, wenn im Übermaß vorhanden, im Bindegewebe fest und werden dort als belastender ‚Sondermüll‘ deponiert. Tatsächlich sind viele Menschen übersäuert, ohne es zu wissen“, erklärt die Autorin und Heilpraktikerin Maria Lohmann.

Dabei gebe es viele Wege, um den Säure-Basen-Haushalt auszugleichen: Ob beim Essen und Trinken, durch Bewegung, Entspannung, Bäder oder Nahrungsergänzung – Säure-Killer findet Lohmann in allen Bereichen. „Summen Sie jeden Tag Ihren Lieblingssong“, empfiehlt die Autorin zum Beispiel, denn das Summen verlängert auf einfache Weise das Ausatmen und so die Ausleitung von Säuren über die Atmung. Gleiches gilt für ausgiebiges Lachen. Bewegung unter freiem Himmel beschleunigt den Abtransport von Säuren und wer dann müde ins Bett fällt, gibt dem Körper die Möglichkeit sich während des Schlafens auf Säureabbau und Entgiftung zu konzentrieren. Lohmann ist überzeugt: „Mit einer basischen Ernährung und kleinen Änderungen des Lebensstils erreicht man relativ schnell einen Zustand des Wohlbefindens, den man vielleicht lange nicht mehr gespürt hat.“

Wissenswertes: Sauer ist nicht gleich sauer
Es entsteht kein Säureüberschuss im Körper, wenn man viele Zitronen oder andere Zitrusfrüchte zu sich nimmt. Ob ein Nahrungsmittel im Körper sauer wirkt, kann man nicht schmecken. Denn der Geschmack sagt meistens wenig darüber aus, wie das Nahrungsmittel im Organismus verstoffwechselt wird. So schmecken Grapefruits, Sauerkraut und Apfelessig zwar sauer, wirken im Körper aber als Basenspender.

Literaturangaben: Maria Lohmann: „Die 50 besten Säure-Killer“, Trias Verlag, Stuttgart 2016, ISBN 9783432100098, EUR 9,99