28.09.2010

Wie die Aromatherapie Beschwerden lindert

Die Kraft ätherischer Öle

Foto: ‚© Sigrid Rossmann / Pixelio'
Für manche Mediziner ist es kaum vorstellbar, dass die harmlos wirkenden Düfte der ätherischen Öle etwas bewirken. Aber die Erfahrung vieler Menschen hat gezeigt, dass ätherische Öle Schmerzen lindern können, bei Schlaflosigkeit wirken oder stressbedingten Bluthochdruck senken können.

Chronische Schmerzen reagieren zum Beispiel positiv auf Nelken, Zimt, Heublumen und Pfefferminze. Aromatherapien wirken auf zweifache Weise: Sie werden als Duft inhaliert, gelangen über die Nase zum Gehirn und beeinflussen dort u.a. das vegetative Nervensystem. Sie wirken aber auch über die Haut, indem sie mit Öl vermischt sanft einmassiert werden. So reizt zum Beispiel ein auf die Haut aufgetragenes Pfefferminzöl die Kälterezeptoren, die mit dafür verantwortlich sind, dass Schmerzen gemildert werden. So gibt es für viele Beschwerden ein passendes ätherisches Mittel:

Heublumen gegen Arthroseschmerzen; Lavendel gegen Bauchschmerzen; bei Migräne wirkt Majoran; Spannungskopfschmerz lässt sich mit Menthol beheben; Zahnschmerzen sind ein Fall für die Nelke und gegen Muskelschmerzen helfen Wintergrün und süße Birke. Spezialtipp bei Rückenschmerzen: Ingwerwickel mit Handtüchern, die zuvor in Ingwerpulver mit heißem Wasser getränkt wurden.