16.10.2011

Wala-Pflanze des Monats Oktober 2011

Die Heilkraft der Eiche

Foto: Wala Arzneimittel GmbH
Sie sind der Inbegriff von Beständigkeit: die guten alten Eichen, um die schon die Kelten in den Wäldern tanzten. Bis zu 1000 Jahre alt kann eine Eiche werden und dabei eine Höhe von bis zu 50 Metern erreichen. Doch die Eiche bietet nicht nur einen imposanten Anblick, sie besitzt auch heilende Wirkstoffe.

Arzneilich verwendet wird die glatte, unverborkte, sogenannte Spiegelrinde 10 bis 15 Jahre alter Eichen, deren hoher Gerbstoffgehalt für die zusammenziehende (adstringierende), austrocknende, stopfende, virushemmende, entzündungswidrige und darmstärkende Wirkung verantwortlich ist. Äußerlich werden Zubereitungen aus Eichenrinde bei Erkrankungen der Haut und Schleimhäute als Badezusatz, Gurgelmittel oder zu Umschlägen gegen juckende und nässende Ekzeme, Fußschweiß, Verbrennungen oder Entzündungen im Mund- und Rachenraum sowie an den Augen eingesetzt. Innerlich findet Eichenrinde in Teemischungen gegen Sodbrennen oder akuten Durchfall ihre Verwendung.

Die Pflanze bei Wala: Die überschießende Lebens- und Wachstumskraft wird in der Eiche gedämpft, im Zaume gehalten durch eine formgebende, zusammenziehende Komponente, die sich in der Gerbsäure materialisiert zu haben scheint. Diese Gerbsäure dämmt den überschießenden Stoffwechselprozess ein und lenkt ihn zurück in ruhige Bahnen. So klingen Entzündungen und allergische Reaktionen wie auch Juckreiz ab. Ein juckreizstillender Eichenrindenextrakt findet sich beispielweise im Dr.Hauschka Seidenpuder. In Wala Arzneimitteln finden sich potenzierte Eichenrindenzubereitungen in Mitteln gegen Hämorrhoiden, Fissuren, Ekzeme, Allergien, Ödeme, Dermatitiden und Schweregefühl in den Beinen. Auch bei Augenproblemen wie z.B. der Linsentrübung lindern die Wirkstoffe der Eichenrinde.