Die Gaben des Apfels

Wala Pflanzenporträt Apfel

Fotoquelle: obstsortendatenbank.de

25.02.2015

Heilmittel oder Wunderfrucht?

“An apple a day keeps the doctor away”, weiß der Volksmund. Spätestens seit Adam und Eva ranken sich Mythen um die Kulturfrucht. Dabei ist der Apfel streng genommen gar keine Frucht. Botanisch gesehen ist er nämlich eine Scheinfrucht. Er wächst nicht aus dem befruchteten Fruchtknoten, sondern aus dem Blütenboden. Und gesund ist er allemal:

Polyphenole und Flavonoide, die reichlich in der Apfelschale vorkommen, wirken entzündungs¬hemmend, fangen freie Radikale und schützen vor Zellschäden. Laut Langzeitstudien hilft der tägliche Verzehr von Äpfeln, Darmkrebs vorzubeugen. Auch vor Nervenzellschädigungen soll er schützen, außerdem den Cholesterinspiegel senken und den Blutzuckerspiegel regulieren. Aus dem Apfel gewonnene Oligosaccharide zeigen im Laborversuch eine höhere krebszelltötende Wirkung als Chemotherapeutika.

Der Apfel gehört zu den ältesten Kulturpflanzen. In allen eurasischen Kulturen gilt der Apfel als Symbol der Liebe, Sexualität, Fruchtbarkeit und der nährenden Mutterbrust und ist entsprechenden Gottheiten zugeordnet. Bei den Babyloniern war es die Venus verkörpernde Planetengöttin Ischtar, bei den Griechen Aphrodite und bei den Ger¬manen Idun, die Göttin der Jugend und Unsterblichkeit. Idun als auch die Hesperiden, griechische Nymphen, hüteten goldene Äpfel in ihren Gärten, die ewige Jugend und Unsterblichkeit verliehen. Apfelbäume oder Äpfel auf Darstellungen von Maria, Josef und Jesus weisen auf die große Frucht¬barkeit Mariens hin.

Der Verzehr des Apfels brachte aber auch Erkenntnis und Wandel. Adam und Eva werden aus dem Garten Eden verbannt, nachdem sie vom Apfel der Erkenntnis gegessen haben. Wer erlöst ist von allen Sünden, hält auf alten Darstellungen des Jüngsten Gerichts einen Apfel als Symbol des wiedererlangten Paradieses in der Hand. Wenn Maria auf alten Bildern Jesus einen Apfel über¬reicht, nimmt Christus damit die Sünden dieser Welt auf sich. Maria überreicht ihm mit dem Apfel die Macht dazu.

Apfel in Dr. Hauschka Kosmetik: Der Apfel kommt in der Dr. Hauschka Kosmetik erstmalig für das Nachtserum zum Einsatz. Dafür hat Dr. Hauschka Apfelsorten ausgewählt, die die ganze Schönheit und Viel¬falt des Apfels zeigen: Zart, rosig, knackig, saftig und vital soll er sein – wie die Haut nach einer erholsamen Nacht. Außerdem ist eine Ausgewogenheit an Süße und Säure erwünscht wie auch eine schützende aber zarte Schale. So fiel die Wahl auf den Rosenapfel, der maßgeblich enthalten ist.