29/06/2006

Champissage, indische Kopfmassage

Foto: Indian Champissage/Narendra Mehta
Der Begriff Champi kommt aus dem Indischen und bedeutet Kopfhaut-Massage. Im Englischen entwickelte sich daraus das "Shampoo". Champi ist ein Bestandteil der Indischen Medizin und gehört dort seit über 1000 Jahren zur täglichen Körperpflege wie bei uns Duschen oder Zähneputzen. Weil in England alle Massagen den Kopf aussparten, vermisste Narendra Mehta, der Begründer der Champissage (TM), die wohltuende sanfte Behandlung durch seinen Barbier. Der seit seinem ersten Lebensjahr erblindete Therapeut hat daraufhin aus den verschiedenen traditionellen indischen Techniken eine Behandlung zusammengestellt, die den Bedürfnissen im Westen entgegenkommt: die "Indian Champissage (TM)". Sie ist in England eine der bedeutendsten komplementären Behandlungen für die Anti-Stress Behandlung.

Die Indische Kopfmassage ist eine trockene Massage ohne Verwendung von Zusätzen wie Cremes oder Öle. Jeder bequeme Stuhl ist für die Massage geeignet, da sie im Sitzen und bekleidet genossen wird. Die Kopfmassage kann mit der beruhigenden Wirkung von ätherischen Ölen kombiniert werden und dauert - je nach Bedürfnis - zwischen 15 Minuten und einer Stunde. Die Champissage beginnt bei den Schultern, Oberarmen, und Nacken. Dann werden der gesamte Hinterkopf, Schläfen und das Gesicht massiert. Gemäss den Bedürfnissen der Kunden werden Bereiche ausgespart, insbesondere um die Augen bei Kontaktlinsen-Trägern.

Je nach Situation kann die Kopfmassage beruhigend oder anregend wirken. Die Indische Kopfmassage verläuft in einem gleichmäßigen Rhythmus, der eine wohltuende Alternative zum gestressten, unruhigen Arbeitsalltag bietet. Die Massage von Schultern, Oberarmen und Nacken lösen Spannungen vom langen Sitzen und insbesondere von der Arbeit am Bildschirm. Einseitige Spannung auf der Halswirbelsäule und energetische Blockaden können so abgebaut werden. Blutzirkullation und das Lymphsystem werden unterstützt. Die Massage belebt die Kopfhaut. Indem die Kopfhaut sanft verschoben wird, lösen sich Spannungen. Es können auch Druckpunkte im Gesicht integriert werden. Selbst nach bereits 15 Minuten ist der Kopf leer und wieder aufnahmefähig. Ein tiefes Gefühl von Ruhe stellt sich ein, das für einen ganzen Tag reicht. (Quellen: Christian Herold, Zürich/Narendra Mehta, Indianchampissage.com)