19.07.2009

Wala Pflanzenportriat: Die Klette

Beautyhelfer Klette

Foto: Wala Heilmittel GmbH
Sie nennt sich auch Bardane, Bolstern, Chläbere, Haarballe, Haarwachswürze, Haarwuchswurz, Klebern oder Rossklettenwurz und ist bei uns bekannt als Klette. Anhänglich wie eine Klette! Diesen wenig schmeichelhaft gemeinten Vergleich eines Menschen mit der Klette versteht jeder, der beim Spaziergang zu dicht an diesen Pflanzen entlangstreift. Die Spitzen der Blütenhüllblätter sind nämlich von starken Widerhäkchen geziert, die sich, bald fester als ein Klettverschluss, inniglich mit Pullovern und Strümpfen verbinden. Zu finden ist die Klette sehr häufig da, wo es anspruchsvolleren Pflanzen nicht gefällt: an Wegrändern, Zäunen, Mauern und Dämmen, auf Ödland, Schuttplätzen und an Bachufern – und zwar in ganz Europa, Afrika, Nordasien und Nordamerika. Auf dem amerikanischen Kontinent wurde sie eingeschleppt.

Sie kann aber viel mehr als nur „kletten“: Die medizinische Verwendung der Klettenwurzel reicht bis ins Altertum zurück. Schon Dioskurides empfahl sie. Der Ausspruch "Eine Lauge von der Wurzel gemacht, macht Haare wachsen" führte wohl zum Volksnamen Haarwachswürze. Zu allen Zeiten galt Klettenwurzelöl als probates Haarwuchsmittel. Inzwischen wird das Klettenwurzelöl vorrangig zur Behandlung schuppiger Kopfhaut eingesetzt. Zum Einsatz kommt die Klette auch bei gestörter Leber- und Gallefunktion. In der Homöopathie wird die Klette gegen Akne und Ekzeme, besonders gegen schuppige Erkrankungen der Kopfhaut gegeben.

Die Pflanze bei Wala: Die Klette wurde immer schon dort eingesetzt, wo der Körper mit zu vielen Giftstoffen zurecht kommen musste. So lässt sich verstehen, dass die Klettenwurzel ihren Platz in der Rheumatherapie hat: in Wala Birken-Rheumaöl und Rheuma-Badeöl. In Dr.Hauschka Pflegeöl Birke Arnika ergänzt sie die Wirkungen von Arnika und Brennnessel vorbeugend bei Muskelkater und bei der Unterstützung während Fastenkuren und Entschlackungsdiäten. In Neem Haarwasser unterstützt sie den Stoffwechsel der Kopfhaut und hilft ihr, sich zu normalisieren.