19.04.2013

Wala Pflanzenportrait April 2013 „Lebensbaum“

Baum des Lebens

Foto: Wala Arzneimittel / Lebensbaum
Die blickdichte Hecke zum Nachbarn namens Lebensbaum schützt nicht nur die Privatsphäre, sondern auch als potente Heilpflanze auch die Haut. Für arzneiliche Zubereitungen werden die Triebspitzen des Lebensbaums, der auch Hecken-Thuja genannt wird, verwendet. Das in ihnen enthaltene ätherische Öl wirkt antiviral und immunstimulierend. Zubereitungen als Einreibungen wurden früher gegen Rheuma eingesetzt. Als homöopathisches Mittel hilft Thuja occidentalis gegen Rheuma, Erkältungen, Hautausschläge und Neuralgien. Eine Essenz wirkt gegen Warzen.

Der Name „Lebensbaum“ beruht vermutlich auf seinen immergrünen Blättern, die selbst im Winter vital aussehen und in vielen Kulturen als Symbol des Lebens galten. Der wissenschaftliche Name „Thuja“ leitet sich vom griechischen Wort „thyon“ für opfern ab und bezieht sich auf die rituellen Räucherungen, für die Lebensbaumholz im Altertum eingesetzt wurde. Heutzutage wird der Lebensbaum als Sinnbild der Lebenskraft bei der Geburt eines Kindes, zur Hochzeit oder auch bei der Erbauung eines Dorfes gepflanzt. Wenn der Baum kräftig wuchs, galt dies als positives Zeichen. Als Friedhofsbaum symbolisiert er die Sehnsucht nach dem ewigen Leben.

Die Pflanze bei WALA: Auf den ersten Blick wirkt der Lebensbaum trocken, aber sein vorwiegender Wesenszug ist die Kühle. In seiner Kühle formt er das Feuer. Diese Eigenart könnte Sinnbild für die arzneiliche Wirkung des Lebensbaums sein. In WALA Majorana Vaginalgel unterstützt er die Ausheilung chronischer Entzündungen. In WALA Wund- und Brandgel sowie Brandessenz hilft er der verbrannten Haut, sich wieder neu aufzubauen und zu formen. In WALA Narben Gel unterstützt er den Formungsprozess in vernarbtem Gewebe und wirkt Wucherungen entgegen. WALA Thuja-Essenz hilft gegen Warzen.