08/12/2011

Fettcreme schützt Babyhaut vor Kälte

Babyhaut im Winter

Grafikquelle: www.hautschichten.de
Rosig, zart und ganz weich: Babyhaut sieht perfekt aus, ist aber noch unvollständig in ihren Funktionen. Bis zum dritten Lebensjahr kann sich die junge Kinderhaut noch nicht ausreichend gegen äußere Einflüsse, wie Hitze oder Kälte schützen. Die Haut eines Babys ist viel dünner als die eines Erwachsenen und daher viel empfindlicher.

In der Oberhaut eines Säuglings entstehen ständig neue Zellen, sie sich erst noch spezialisieren müssen. Sie bilden, wenn sie absterben, die oberste, wasserabweisende Hornschicht. Bei einem Baby ist diese Hautschicht noch im Aufbau und daher weniger dick. Auch die übrigen Hautzellen sind noch nicht in so großer Zahl und Dichte vorhanden wie bei einem Erwachsenen. Krankheitserreger, wie auch medizinische Wirkstoffe können leichter eindringen.

Bevor der Kinderwagen vor die Tür fährt, der Schneeanzug und die Mütze angezogen werden, sollten Eltern ihre Kinder eincremen. Da die Haut von Babys noch einen hohen Wasseranteil hat, reagiert sie besonders auf Kälte und Wind. Ungeschützt führt das schnell zu trockenen Hautstellen. Wie eine zweite Hautschicht wirkt dann eine sehr fetthaltige Creme beziehungsweise Wind-und-Wetter-Salbe, die auf alle Körperstellen aufgetragen wird, die nicht mit Kleidung bedeckt sind.

Ideal für die empfindliche Haut sind Produkte auf Basis natürlicher Öle ohne Konservierungsstoffe. Die Kälteblocker können aber nur wirken, wenn sie wasserfrei sind. Ein Pflegeprodukt, das Wasser enthält, kann bei Minustemperaturen nämlich auf der Haut gefrieren. (Quelle: NetDoktor 2/12/11)