21.05.2009

Wala-Pflanze des Monats Mai

Arzneipflanze Arnika

Foto: Wala Heilmittel GmbH
Als Arzneipflanze des Jahres 2001 wurde sie gekürt: die Arnica montana. Wer sie in der Natur finden möchte, muss hoch hinaus auf Bergwiesen in den Gebirgslagen Mitteleuropas. Als wichtiges Wundkraut wirkt die Arnika wundheilend, desinfizierend und entzündungshemmend. Sie hilft, das Gewebe zu regenerieren und eignet sich zur Behandlung aller Verletzungen, die durch Stoß, Fall, Stich und Schnitt entstanden sind. Darauf beziehen sich auch viele ihrer Volksnamen. Bei Blutergüssen, Zerrungen von Muskeln und Sehnen, Faserrissen, Prellungen und Quetschungen wirkt sie entstauend und schmerzlindernd. Die Arnika entspannt das Gewebe und macht es geschmeidig, damit ist sie bei der Vorbeugung und Behandlung von Muskelkater nicht zu ersetzen. Die Arnikasalbe ist zur Venenpflege und zur Behandlung von entzündeten Venen wichtig. Bei Entzündungen im Mund und Rachen regt das Gurgeln oder Spülen mit Arnika die Durchblutung an und steigert die Abwehrbereitschaft der Schleimhäute.

Die Arnika trägt das wilde Wesen des Wolfes in sich und wird deshalb auch Wolfsblume genannt. Aus ihren Blüten blitzt die eingefangene Bergsonne und erinnert an die gelben Augen eines Wolfes. Als mythologische Figur symbolisierte er in heidnischen Zeiten die Kraft des Feldes, den Geist des Kornes, und gab die Energie zum Reifen. Sobald er das Feld verließ, verdorrte das Korn. Damit der Kornwolf nicht schwand, steckten die Bauern Arnika um ihre Äcker. Die Arnika war der Göttin Freya geweiht und gehörte zu den wichtigsten Johanniskräutern. Sie durfte neben dem Johanniskraut und dem Farnkraut in keinem Sonnenwendritual fehlen. Auch beim Wetterzauber spielte die Arnika eine Rolle und wurde zum Räuchern bei Gewitter benutzt: "Steck Arnika an, steck Arnika an, Damit sich das Wetter scheiden kann!"

Die Arnika als das Mittel der Wahl bei Muskelkater findet ihren Platz im Dr.Hauschka Pflegeöl Birke Arnika, das nach körperlicher Anstrengung aktivierend und entspannend wirkt. Ihre durchblutungsfördernde Wirkung unterstützt die regenerationsfördernde Wirkung des Dr.Hauschka Neem Haarwassers, das Haar und Kopfhaut kräftigt. In WALA Arzneimitten wird die Arnika bei der Behandlung von Prellungen und Blutergüssen eingesetzt. Die Arnika-Essenz zum Beispiel ist eine Tinktur zur äußerlichen Anwendung, die bei stumpfen Verletzungen mit Zerrungen, Quetschungen, Blutergüssen eingesetzt wird, zudem auch bei Muskelkater, Myogelosen sowie subakuten und chronischen Gelenkerkrankungen. In keinem Erste-Hilfe-Set fehlen sollten die Arnika Wundtücher, die einzeln verpackt einfach auf Reisen oder Wanderungen mitgenommen werden und gebrauchsfertig sofort zum Einsatz kommen können.