03.12.2010

Wie Düfte die Stimmung verbessern können

Aromatherapie im Winter

Fotoquelle: vnr.de
Der Duft nach frischgebackenen Keksen, Orangenöl, Nelken und Anis oder der Duft nach frischen Tannenzweigen erinnert nicht nur an Weihnachten, sondern vermittelt uns zugleich ein Gefühl von Ruhe und Geborgenheit. Düfte können nämlich nicht nur die Sinne betören, sondern auch die Seele streicheln. Besonders jetzt, wo es draußen schneit, stürmt und eisig kalt ist, hat die Aromatherapie Hochkonjunktur: Denn mit Zimtduft im Wohnzimmer, Lavendel in der Badewanne oder einer angenehmen Zitrusölmassage lässt sich der Winter gleich viel besser ertragen.

Doch was genau geschieht bei der Aromatherapie? Die Aromatherapie basiert auf dem Gedanken, dass mit Düften bewusst auf die Gefühle, Stimmungen und den menschlichen Körper Einfluss genommen werden kann. Aber wie gelingt es den Düften, einen solchen Einfluss auf uns zu haben? Düfte werden über die Schleimhaut in der Nase wahrgenommen und gelangen von dort über einen Impuls direkt an das limbische System.

Das limbische System ist auch bekannt als der Hort der Gefühle. Dementsprechend wundert es nicht weiter, dass bestimmte Düfte bestimmte Emotionen in uns auslösen. Besonders interessant ist außerdem, dass ein Duft bzw. ein Geruch genau dann einen bleibenden Eindruck beim Menschen hinterlässt, wenn er ihn das erste Mal wahrnimmt. Jeder Mensch hat eine Art Register, in dem jeder Duft abgespeichert wird. Neben dem Duft wird aber auch noch die Erinnerung an die Situation, in welcher man ihn als erstes wahrgenommen hat, abgespeichert. Verbinden wir den Duft mit einer liebevollen oder schönen Erinnerung, riechen wir ihn noch Jahre später besonders gerne.

Zimt, Anis, Gebäck - Weihnachten ist demnach zu Recht auch ein Fest für die Sinne. Also lassen Sie sich von den Aromen der Weihnachtszeit verzaubern oder genießen Sie daheim aromatische Öle (wichtig: naturbelassen!). Die Anwendungsgebiete der Aromatherapie sind dabei sehr vielfältig. Von Körperölen bis hin zu Massagen gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Es ist genau diese Vielfalt, die dazu beiträgt, dass jeder den für sich passenden Anwendungsbereich finden kann. (Quelle: P. Faber/Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG)