07.04.2011

Was man beim Fasten beachten muss

Anleitung zum Fasten

Heilfasten ist keine Nulldiät: Gemüsebrühe ist neben Saft, Tee und Wasser die einzig erlaubte Nahrung beim Buchinger Heilfasten; je nach Heilfastenmethode variieren die Nahrungsmittel (z.B. Molke, Dinkelschrot, Äpfel). Das Heilfasten sollte mindestens zehn Tage dauern, um gefährliche Rückvergiftungen zu vermeiden. Die Entgiftungstendenzen beginnen etwa mit dem vierten Fastentag. Ab dem siebten Tag werden nun große Mengen Gift aus dem Körper ausgeschieden. Nach dem zehnten Tag darf der Fastende wieder mit dem Aufbau beginnen.

Empfehlenswert ist auch eine gute Vorbereitung auf das Fasten. So sollte der Fasten-Willige vor dem eigentlichen Fasten ein bis zwei Entlastungstage einlegen, an denen er zuerst auf Fleisch verzichtet. Der Speisenplan am zweiten Entlastungstag besteht dann nur aus Obst, Reis oder Rohkost. Wichtig: Die letzte feste Nahrung darf kein tierisches Eiweiß (Fleisch, Wurst, Käse, Eier) enthalten.

Wer eine Fastenkur in einer Klinik machen möchte, benötigt eine ärztliche Bescheinigung zur „Fastentauglichkeit“. Zwar könnten gesunde Menschen zwischen etwa 14 und 65 Jahren eine Fastenkur in Eigenregie durchführen – nach gründlicher Vorbereitungszeit.