„Cool freezing“

Slimbalance: Kryolipolyse

Fett weg durch Kälte

Foto: slimbalance

06.06.2017

Sich schlank frieren? Klingt ein bisschen wie Science-Fiction, soll laut Slimbalance dank der Methode Kryolipolyse aber tatsächlich funktionieren. Dabei steigt man natürlich nicht übergewichtig in eine Kühltruhe und kommt mit dem Wunschgewicht wieder heraus. Vielmehr geht es um eine gezielte Behandung einzelner (Problem-)Zonen:

Unter Kryolipolyse (von kryos = „Frost, Eis“, lipa = „fett“ und lysis = „Lösung, Auflösung“) versteht man die Verminderung von Fettzellen durch lokale Anwendung von Kälte zu kosmetischen Zwecken. Es handelt sich um eine nicht-invasive Technik, bei der das Gewebe in ein Gerät eingesaugt und darin etwa eine Stunde gezielt gekühlt wird.

Die Methode nutzt die stärkere Kälteanfälligkeit von Fettzellen im Vergleich zum umgebenden Gewebe. Ein nicht-invasiver Applikator wird am gewünschten Bereich angebracht (zum Beispiel an: Bauch-Beine-Po) und kühlt das darunterliegende Fettgewebe, wobei das Gewebe bis -9 Grad abgekühlt wird. Ein spezielles Flies mit anti-freezing Gel, das zwischen dem Gewebe und der Applikation liegt, verhindert hierbei zuverlässig Erfrierungen. Die so gekühlten Fettzellen durchlaufen die so genannte Apoptose (=kontrollierter Zelltod) und werden vom Körper in der Folge abgebaut. Dadurch reduziert sich laut Hersteller die Dicke der Fettschicht und somit ihr Umfang. Die Methode ist in den USA zur Behandlung von Fettpolstern und für andere Anwendungsgebiete wie Hautkühlung zugelassen.

Wichtig: Eine Ernährungsumstellung und Bewegungsprogramm sind für eine nachhaltige Gewichtsreduktion jedoch unerlässlich.