05.09.2005

"Unter Verschluss": Anwendung und Wirksamkeit von Nagelpflaster

Nagelpflaster Zalain
Bei Patienten mit Onychodystrophien (Nagelveränderungen) unterschiedlichster Ursache kann eine mehrmonatige Behandlung mit einem Wirkstoff-freien Okklusionspflaster die oft nur schwer beeinflussbaren Nageldefekte deutlich bessern. Patienten mit Nagelmykose (Pilzbefall) können unter dieser physikalischen Therapie sogar auf eine Eradikation des hartnäckigen Pilzbefalls hoffen. Zwar ist bisher kein antimykotischer Effekt des Pflasters bekannt, dennoch schafft aber die Art der gut verträglichen und akzeptierten Okklusion ein pilzfeindliches Milieu, das die körpereigene Abwehr begünstigt.

Das durchsichtige Nagelpflaster mit dem Handelsnamen "Zalain®-Nagelpflaster" besteht aus einer 0,85 mal 2,5 Quadratzentimeter großen PVC-Trägerfolie, auf die Klebematrix aufgebracht ist. In wöchentlichem Wechsel auf den dystrophischen Nagel geklebt, fördert es dessen Regeneration. Das Wirkprinzip beruht allein auf dem Okklusionseffekt. Dadurch wird einerseits dem unerwünschten Wasser- und Lipidverlust des geschädigten Nagels entgegengewirkt und andererseits der Nagel vor äußeren physikalischen und chemischen Noxen geschützt.

Das Nagelpflaster kann bei Onychodystrophien jeglicher Genese eingesetzt werden, z. B. bei: Nagelpilzbefall, Schuppenflechte, mechanische oder chemische Einflüsse. Wenn sich Finger- oder Zehennägel verformen, unterstützt und fördert das Zalain-Nagelpflaster wirksam das Nachwachsen der Nägel. Die Wirkung des Pflasters basiert allein auf dem Prinzip der "Okklusion". Dieser Begriff entstammt dem Lateinischen und bedeutet "Verschluss". Das Pflaster umschließt den Nagel. Es kommt zu einer Normalisierung des Wasserhaushaltes und des Lipidstoffwechsels und die Nägel regenerieren sich. Das Pflaster wird einmal wöchentlich aufgeklebt, haftet sicher auch bei Kontakt mit Wasser, ist durch Zuschneiden für jeden Nagel anpassbar und zudem unauffällig, transparent und lackierbar.