26.11.2005

"Nicht sauber, aber schick": Über den Ursprung der "French Manicure"

Foto: alessandro International
Zum ersten Mal tauchte die "französische Manicure" im vorletzten Jahrhundert in Frankreich auf. Die Franzosen - in den kleinen Raffinessen des Alltags schon immer erfindungsreich - wollten schlichtweg vermeiden, dass man eventuellen Schmutz unter den Fingernägeln sah. Daher bemalten sie die Unterseiten ihrer Nagelspitzen mit weißer Farbe. Der Nagelweißstift ist ein bis heute überliefertes Relikt aus dieser Zeit.

Die klassische Form der French Manicure - natürlicher Nagel, weiße Spitze - ist als der Trend für gepflegte Nägel in den letzten Jahren aus der Nagelkosmetik nicht mehr wegzudenken. Trendsetter für den natürlichen Look waren die Modells auf den Pariser Catwalks. Die Makeup-Stylisten lieben die French Manicure bis heute, denn sie hat einen ganz entscheidenden Vorteil gegenüber farbigen Lacken: Sie passt zu jedem Outfit, sieht immer gepflegt aus und lässt Hände und Nägel strahlen.

Bei der Kreation einer French Manicure unterscheidet man verschiedene Methoden: Die Urvariante: Nagelunterseite mit einem Nagelweißstift betonen. Die klassische Variante:
Grundierung mit French Base Lack, Betonung der Spitze mit eine Tip-Whiter-Lack (mit Hilfe einer Schablone), abschließendes Finish mit einem glänzenden Überlack. Die permanente French Manicure: Hier wird der Nagel zunächst mit einem transparenten Nagelgel umhüllt, die weiße Spitze wird dann nicht mit Nagellack betont, sondern mit einem weißen, lichthärtenden Nagelgel modelliert. Nach dem Aushärten der lichthärtenden Gele unter einer UV-Lampe hält die French Manicure für mindestens vier Wochen. Außerdem sind die Nägel um das 40-fache stärker als vorher. Egal, für welche Variante man sich entscheidet - ein gepflegtes Äußeres heißt auch gepflegte Nägel. Gepflegte Nägel und French Manicure gehören einfach zusammen - das wissen die Franzosen und inzwischen auch Millionen Frauen weltweit. (Quelle: Alessandro International)