20.01.2005

"Frisuren wie gemalt" - Permanent Make-up bei Haarausfall

Androgenetische Alopezie, Fotoquelle: www.hairberlin.de
Der Fachausdruck ist Alopecia und bezeichnet den (oft bei Männern vorkommenden) anlagebedingten Haarausfall - bekannteste Form: "kreisrunder Haarausfall" (Alopecia areata). Die Ursachen sind bis heute nicht erforscht. Haarausfall ist für die Betroffenen fast immer eine große Belastung, und oft wird alles Mögliche und Unmögliche ausprobiert, dem Übel "an die Wurzel" zu gehen. Wenn Tinkturen und Haarwässer nicht helfen oder Haar-Implantate nicht erwünscht sind, können Beauty-Studios mit Permanent Make-up zum Einsatz kommen.

Dank verfeinerter Form des herkömmlichen Permanent Make-ups können haarlose Stellen optisch gefüllt werden. Sicherlich lässt sich aus einer Vollglatze keine Löwenmähne zaubern, aber kleinere kahle Stellen an Schläfen, Stirn, Hinter- oder Oberkopf sind durchaus geeignet, nicht künstlich, aber künstlerisch verschönert zu werden. "Mittels einer mikrofeinen Nadel aus der Akupunktur werden feinste Härchen beginnend in den Haaransätzen dauerhaft pigmentiert. Die Farbpigmente werden dabei in die Epidermis eingebracht. Der gewünschte Farbton lässt sich dabei perfekt nuancieren, sodass er sich von der natürlichen Haarfarbe nicht mehr unterscheiden lässt", erklärt Sonja Wichmann, Inhaberin der Firma Beauty Line Wichmann.

Die Behandlung ist weitestgehend schmerzfrei (höchstens ein leichtes Ziepen und Kribbeln ist zu spüren) und unkompliziert - sofern man die Technik des Permanent Make-ups beherrscht. In manchen Fällen übernimmt die Krankenkasse die Kosten.