31.01.2005

"Der Duft der Frauen": Geruch junger Weiblichkeit kann künstlich erzeugt werden

Foto-Quelle: www.nike-schenkl.de
Liebe geht nicht nur durch den Magen, sondern auch durch die Nase. Die Redewendung "jemanden gut riechen können" beruht auf wissenschaftlichem Hintergrund. Jetzt haben die Männer die Nase vorn:

Die auf Männer anziehend wirkende Duftnote junger Frauen kann nach den Wechselkahren künstlich erzeugt werden. Wie das britische Wissenschaftsmagazin "New Scientist" berichtet, wurde der Effekt in einem Vergleichstest mit einem Placebo nachgewiesen. Eine Gruppe von Frauen jenseits der Wechseljahre parfümierten sich mehrere Wochen lang mit einem Duftstoff, dem das (Männer) betörende, künstlich imitierte Pheromon beigemischt war. Eine weitere Gruppe erhielt das gleiche Parfüm ohne die Dreingabe. Ergebnis: Die nach Pheromon "duftenden" Frauen wurden häufiger umworben und waren sexuell öfter aktiv als die Frauen aus der Vergleichsgruppe.

Der wirkungsvolle Duft, dessen chemische Formel bis zur Patent-Registrierung geheim gehalten wird, entstammte nicht etwa Blumen, Kräutern oder Gewürzen, sondern wurde aus dem Achselschweiß einer jungen Frau gewonnen. Die Studie wurde an der Universität Harvard unter der Leitung von Joah Friebely und Susan Rako ausgeführt. Entdeckt wurde der Duftstoff von der Biologin Winnifred Cutler.